Geschichte Zusammenfassung

Vor langer Zeit nisten sich die mächtigen Nazra im Erdinneren ein, wo sie einen gewaltigen Hohlraum mit einer eigenen Biosphäre erschaffen. Sie leben dort im Einklang mit der Natur, bis die Menschen eines Tages fortgeschritten genug sind, um bis zu ihrer Sphäre vorzudringen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Die Nazra begegnen ihren "Gastgebern" freundlich und bieten ihnen ihre Freundschaft an, doch die Menschen nutzen diese Freundschaft schamlos aus. Sie stehlen die Technologie der Nazra und nutzen sie für kriegerische und selbstsüchtige Zwecke, ja sogar gegen die Nazra selbst. Zwar ohne Erfolg, doch diese ziehen einen Schlussstrich und bauen 6 gewaltige Weltraum-Archen, um sich von der Erde zurückzuziehen. Fünf dieser Archen werden ausschliesslich von den Nazra bevölkert, auf einer jedoch werden auch sorgfältig ausgesuchte Menschen mitgenommen.

Eine Zeit lang leben sie dort in Frieden, während die weit entfernte Erde von den grausamsten Kriegen heimgesucht wird. Sie vermehren sich, lernen von den Nazra, unterstützen sie, entwickeln sich und geniessen ihr neues Leben auf der "Ark". Es entsteht eine Religion mit den Nazra als Gottheiten und mit menschlichen Priestern, die über das Volk wachen und die Lehren der Nazra verkünden. Damit nicht genug werden die Priester von den Nazra selbst zu "Technikern" ausgebildet, die ihnen bei Reparaturen an der Ark behilflich sind und mit ihnen an neuen Technologien forschen.

Doch mit den Generationen vergeht auch ihr Respekt vor den Nazra, während die Zahl ihrer Fehler wächst und sie immer mehr in ein menschliches Schema zurückfallen. Die anfangs gütigen Priester sind bald habgierige Monster, die das Volk ausbeuten und unterdrücken, um sich selbst zu bereichern. Es dauert nicht lange, bis ein gewaltiger Aufstand die Herrschaft der Priester beendet und sie zum Tode verurteilt. Auch die Nazra werden nicht länger als Götter angesehen, sondern in den Süden getrieben, wo sie zu einer fernen Insel übersiedeln und sich dort verbarrikadieren. Die Menschen feiern diesen "Sieg" und beginnen damit, die neu eroberte Welt zu erforschen, einzunehmen und auszubeuten. Und längst ist die Tatsache vergessen, das sie sich auf einer Arche befinden, die irgendwo ziellos durch den Raum gleitet.

Gerade dann gerät die Ark in einen Asteroidenschwarm und wird leicht beschädigt, was einen gewaltigen Klimaumschwung mit sich bringt. Das automatische Reparaturprogramm schlägt aus unersichtlichen Gründen fehl und den Nazra bleibt nichts anderes übrig, als einen Techniker von der Erde zu holen, der sich um das Problem kümmern soll. Auf der Erde sind jedoch rauhe Zeiten angebrochen und der Transport wird gestört; statt eines Technikers gerät ein unvorbereiteter Söldner in das Transportfeld und verliert dadurch sein Gedächtnis. Seine Überraschung ist entsprechend gross, als er auf der Ark in einer mittelalterlichen Welt aufwacht und als der grosse "Held" seine Pflicht erfüllen soll.

Nachdem der Held seine Pflicht getan hat, herrscht wieder Frieden zwischen Menschen und Nazra, wobei letztere sich weiterhin zurückziehen und kaum mehr auftreten. Rund 100 Jahre später erreicht die Ark schliesslich ihr Ziel, einen Planeten der Klasse M, der Nazra'ni getauft wird. Die Menschen erfahren jedoch nicht, dass die Nazra von Bord gehen, und werden ihrerseits weiter auf die Reise geschickt, um auch eine neue Heimat zu finden.

Während die grosse Nazra-Stadt langsam zerfällt, entwickeln sich die Menschen auf der Ark, entdecken Nazra-Artefakte und die Möglichkeit, mit dem Bordcomputer zu interagieren, was einer Form von Magie gleichkommt und als "Wirken der Syntax" bezeichnet wird. Nach nur 30 Jahren gibt es ein funktioniendes System von Magiegilden und dem "Grünen Rat", der als Kontrollorgan über den Einsatz der Syntax wacht. Das alles bröckelt aber bereits wieder, als ein Junge geboren wird, der ohne Fokuskristalle zaubern kann.
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