Energiezelle 2016-01-02

Energiezellen sind transportable Energiespeicher, die über einen Standard-Energieport verfügen und in der Regel beliebig oft aufgeladen werden können. Die meisten Energiezellen werden in Sonnenkraftwerken geladen, die Energie selbst stammt also grösstenteils aus noch aktiven Sternen. Für die Herstellung der Energiezellen selbst werden Energiekristalle benötigt, sie speichern die Energie und geben sie mit einem Wirkungskoeffizenten von rund 0.995 wieder ab. Die Verlustleistung äussert sich durch geringe Wärmebildung im Inneren der Kristalle, an der Oberfläche erwärmen sie sich kaum.

Energiezellen werden mit den unterschiedlichsten Spezifikationen produziert, man kann daher nicht von einer allgemeinen "Standardzelle" sprechen. Im täglichen Gebrauch wird aber fast nur die Kapazitätsangabe benötigt, diese wird in Wh (Wattstunden) gemessen. Eine Zelle mit 2 kWh liefert also während 2 Stunden 1000 W (1 kW), verdoppelt sich die Zeit halbiert sich die Leistung. Die kleinsten Zellen für den Hausgebrauch speichern etwa 50 Wh, die grössten und schwersten Modelle (z.B. auf Raumstationen) erreichen 8 GWh und mehr. Es gilt zu beachten, dass grössere Zellen ihre Kapazität auch schneller wieder verlieren, da innerhalb der Kristalle mehr "Reibung" entsteht.
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