Talon III 2015-05-21
| Talon III Planet |
|
| Identifikation: | SH.154.1 |
| Klassifizierung: | T |
| Lokalisierung | |
| Raumgebiet: | Shinon |
| Planetensystem: | Jara |
| Zentralgestirn: | Amuran |
| Position: | 1 / 1 |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Masse: | 2.307 * 1024 kg |
| Dichte: | 1.901 g/cm3 |
| Atmosphärendruck: | 0.931 bar |
| Fallbeschleunigung: | 7.484 m/s2 |
| Fluchtgeschw.: | 8.240 km/s |
| Temp. min: Temp. mittel: Temp. max: |
255.5 K 280.3 K 292.3 K |
| Sonneneinstrahlung: | 5.779 * 1011 W/m2 |
| Geometrische Eigenschaften | |
| Radius: | 4'536.34 km |
| Durchmesser: | 9'072.69 km |
| Umfang: | 28'502.69 km |
| Oberfläche: | 2.586 * 108 km2 |
| Volumen: | 3.910 * 1011 km3 |
| Rotationsdauer: | 5.69 gh |
| Rotationsgeschw.: | 1'391.34 m/s |
| Umlaufzeit: | 1'057.2 gd |
| Sonnenabstand: | 4.886 * 107 km |
| Umlaufgeschw.: | 3.361 km/s |
| Tage im Jahr: | 4'459.00 |
| Zusammensetzung | |
| Atmosphäre: | N2 (70%), O2 (17%), He (8%), CO2(5%) |
| Planet: | H2O (65%), Be (9%), C (7%), Ar (5%), H3AsO4 (4%), C4As3H (4%), As4HC3 (3%), Fe (2%), O (1%) |
| Kern: | TlC (19%), Cr (19%), CsC4 (16%), Ti (14%), C (11%), GaC2 (9%), FeC2 (7%), C7 (2%) |
| Oberfläche: | |
| Mondliste |
|
Einsam zieht der Planet Talon III seine Runden. Ein unglaublicher Glücksfall hat es ermöglicht das sich auf diesem Planeten Wasser bilden konnte. Vor einigen Millionen Jahren setzte hier eine Entwicklung an die schlussendlich in der Entwicklung intelligenter Lebewesen endete.
Klima
92% der Oberfläche des Planeten ist von Wasser bedeckt. Aufgrund des riesigen Wasservorrates ist auch der Himmel selten klar und oft toben wilde Stürme über den Planeten. An den Polen gefriert das Wasser teilweise und bildet mehrere Kilometer grosse Eisfelder.Da sich der Planet nur sehr langsam um die eigene Achse dreht heizt er sich an der sonnenzugewandten Seite stark auf und kühlt dafür auf der anderen Seite ab. Dadurch bildeten sich kräftige Strömungen die spiralförmig um den Planeten fliessen. Diesen ist es zu verdanken das in tieferen Wasserschichten die Temperatur nahezu konstant bleibt.
Topografie
Tektonisch ist der Planet seit Jahrtausenden nicht mehr aktiv. Die hohen Berge und Täler unter Wasser zeugen aber von einer regen Aktivität in früheren Jahren.Von den wenigen Erhebungen die über die Wasseroberfläche ragen ist das Oberfeld-Plateau das Bedeutenste. Vor etwa 20 Jahren wurde der Planet ans Handelsnetz angeschlossen und auf diesem Plateau ein Zentrum errichtet um die Handelsgeschäfte abzuwickeln. Dieses Gebäude ist gleichzeitig auch das einzige bekannte oberirdische Gebäude auf diesem Planeten.
Flora
Oberirdisch besteht der spärliche Bewuchs aus Flechten und verschiedenen Moosen. Auf dem etwas grösseren Oberfeld-Plateau wachsen auch riesige grüne Farne und eine Pflanze die entfernt an Efeu erinnern.Unter Wasser ist die Vielfalt weit grösser. Riesige Korallenfelder überziehen grosse Teile der flacheren Meeresteile. Baumartige Korallen winden sich 60-70m hoch in die Höhe und stossen zum Teil sogar aus dem Meer hinaus ans Licht. Algenfelder ziehen sich in manchen Gegegenden kilometerweit über die Oberfläche und tauchen das Meer darunter in ein grünliches Licht.
Fauna
Auf der Oberfläche ist das Leben bis auf einige Käfer und primitive Insekten nicht vertreten. Grössere Landtiere wurden bisher nicht gefunden.Ähnlich wie bei der Pflanzenwelt ist auch die Tierwelt unter Wasser sehr viel stärker vertreten. Es gibt alle Formen von Quallen, Krebsen, Fischen und krokodilartige Reptilien in den flacheren Äquatorgewässern. In tieferen Regionen findet man riesige Fischschwärme und eigenartige Krebse.
Erforschung
Als man vor einigen Jahren den Paneten erforschte um seine Zusammensetzung zu erfassen kam es zu einigen seltsamen Sensorausfällen. Viele Sonden hörten nach wenigen Minuten unter Wasser auf Signale zu senden. Anfangs machte man dafür spezielle Umgebungsbedingungen verantwortlich. Mit der Zeit zeigten allerdings die gesammelten Daten das es keine chemische Reaktion sein konnte.Schliesslich schickte man eine bemanntes Forschungsschiff in die Fluten um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Der Kapitän dieses Schiffes meldete aber schon bald das er von Meeresbewohnern angegriffen wurde die anscheinend lokale Stromentladungen als Waffe verwendeten. Schwer beschädigt konnte sich das Schiff retten. Man versuchte nun vermehrt Kontakt zu dieser Rasse aufzunehmen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten gelang das auch und das Volk der Re'tar wurde entdeckt.
Re'tar
Die Re'tar sind als Geschellschaft noch nicht sehr weit entwickelt. Aufgrund ihres Lebensraumes haben sie bisher noch nicht einmal die Industrialisierung hinter sich. Ein Re'tar ist etwa 2-2.5m gross und und sieht für unsere Augen aus wie eine Krake mit acht Armen. Die Hautfarbe verläuft von rötlich bei Kindern über grünlich bei Erwachsenen bis hinzu bräunlich bei Alten. Ihre Sprache besteht aus einer Abfolge von Pfeiftönen unterschiedlicher Höhe und Länge.Die gesamte Wirtschaft basiert auf kleinen "Höfen" auf denen jeweils jeder Clan für sich alles anbaut was er zum Leben braucht. Jeweils die Ältesten der Clans bilden den Ältestenrat der wichtige Entscheidungen trifft die alle betreffen. Zu den Kompetenzgebieten des Rates gehört vorallem die Rechtssprechung und die Vderteidigung gegen aussen.
Durch den Kontakt mit höher entwickelten Rassen haben sich die Re'tar in den letzten zwei Jahrzehnten technologisch sehr stark entwickelt und stehen im Moment an der Schwelle zum Raumfahrtzeitalter. Ihre ersten Flugzeuge erinnern an kleine Unterseeboote und sind komplett mit Wasser gefühlt. Bisher unternehmen sie damit aber nur Ausflüge in der Atmosphäre und kurze Stepvisiten ins Weltall.