Rjankara 2016-01-02

Rjankara
Landesflagge Rjankara
Rjankara (bedeutet Karas Wille) umfasst das nördliche Hochgebirge von Aridien. Flächenmässig ist es das grösste Land, nach der Einwohnerzahl gemessen hat jedoch Sarkonien den Vorrang. Es umfasst beinahe vollständig das nördliche Hochgebirge bis über den Durenpass. Die dreifarbige Landesflagge von Rjankara zeigt den Zusammenhalt der Berge und Täler.

Rjankara ist reich an Bodenschätzen, vornehmlich werden davon Eisen, Kohle, Schwefel und Zinn abgebaut. Wer an Rjankara denkt, dem kommen sicherlich zuerst die tiefen Eisenminen in den Sinn. In endlosen Gängen und Stollen werden mehr als 2/3 des weitweiten Bedarfes an Eisen abgebaut. Auch bei den edlen Metallen Gold und Platin hat Rjankara einen Grossteil unter seiner Kontrolle. Neben dem Bergbau ist vorallem der Fischfang von Bedeutung, wenn auch eher für den Eigenbedarf. Durch das kühle Klima und die wenigen Anbauflächen ist Nahrung ein hoch geschätztes Gut. Zwar werden Kartoffeln und Wurzelpflanzen kultiviert, die Vielfalt auf dem Esstisch stammt aber aus Sarkonien.

Blickpunkt

  • 160'000 Einwohner auf 525'000 km2
  • Hauptstadt: Mornglot
  • Landessprache: Handelssprache und Zwergisch
  • Währung: Groschen
  • Regierung: Fürstenrat
  • Exportgüter: Eisen, Gold, Platin, Wolle, Nadelholz
  • Importgüter: Nahrung, Kohle, Pech
  • Schiffskennzeichen: RJ
  • Ausbildung: Familienbetrieb

"Trage die Familie, dann trägt sie auch dich."
– Verbreiteter Leitspruch


"Hoch der Rum! Hoch der Rum!
Kalter Wind der bringt uns um!
Hoch der Rum! Hoch der Rum!
Schnee und Frost um jeden drum!
Hoch der Rum! Hoch der Rum!
Frauen, Kinder, alles stumm!
(Summen im Rhythmus)
Ach seis doch drum; der Rum geht rum!"
– Rjankarisches Trinklied



Münzprägungen


  • Kupfergroschen
    "Linse"

  • Silbergroschen
    "Daumen"

  • Goldgroschen
    "Hebel"

  • Platingroschen
    "Grossvater"

Rechtssystem

Das Rjankarische Rechtssystem basiert auf demokratischer Abstimmung. Zunächst muss der Ankläger ein Strafmass festlegen, welches er dem Gericht mitteilt. Anschliessend werden Fakten für und gegen eine Verurteilung vorgebracht. Schliesslich muss eine Mehrheit für die gewählte Strafe zustande kommen, andernfalls wird der Angeklagte freigesprochen.

Die Essenz dieses Systems besteht darin, dass der Ankläger seine Forderung mit Bedacht wählt. Nennt er ein zu hohes Strafmass, bzw. sind die Beweise nicht erdrückend genug, werden nicht genügend Stimmen für eine Verurteilung zusammenkommen. Nennt er hingegen ein zu niedriges Strafmass, wird der Angeklagte zwar verurteilt, muss jedoch nur eine kleine Strafe davontragen. Welche Beweise und Zeugen bei dem Verfahren vorgetragen werden (dürfen) und wie viel Stimmvolk anwesend sein muss, bestimmt ein Richter vor der Verhandlung. Die Auswahl der Abstimmenden geschieht zufällig. Bis zur Verhandlung bleibt der Angeklagte inhaftiert, Ausnahmen (z.B. gegen Bürgschaften oder andere Sicherheiten) sind aber auch üblich.


Postsystem

Briefe und sehr kleine Pakete werden in Rjankara schnell und günstig mit der Falkenpost versendet. Für schwerere oder unhandlichere Sendungen gibt es die deutlich teurere Greifenpost. Beide Dienste gelten als ausreichend zuverlässig für die täglichen Belange.


Landkarte

Rjankara

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Organisationen



Gaujons Klinge

Gaujons Klinge ist ein bekanntes Artefakt aus der Gegend um Wintersheim, sein Verbleib ist allerdings unbekannt. Der Legende nach schuf Gaujon dieses Schwert aus Verzweiflung, um seinen Schülern das punktgenaue Zielen auf einen Gegner beizubringen. Die Besonderheit besteht darin, dass Gaujons Klinge nur genau dann Schaden verursacht, wenn sie exakt trifft – andernfalls gleitet sie einfach durch den Gegner hindurch.
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